Sto’s News

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Man hat schon lange nichts mehr von mir gehört. Ich muss zugeben, dass ich diesmal wirklich ein wenig abwesend war. Seit meinem letzten Beitrag ist vieles in meinem Leben geschehen, und zu recht haben sich meine Freunde über meine Abwesenheit geärgert. Ich hoffe, dass ich in der nächsten Zeit ein besserer Freund, Zuhörer und Saufkumpan sein kann.
Doch was ist geschehen… Eigentlich nicht viel, ausser dass ich eine neue Liebschaft mit Herz und Schmerz durchstanden, viel gearbeitet habe und in einer anderer Welt war. Diese Welt habe ich nun hinter mir gelassen! Jetzt heisst es: “Neues Jahr, neues Glück!”
… und das wünsche ich allen, viel Glück für das neue Jahr 2008.

Ich habe gestern Abend das erste mal Bier getrunken. Ich habe schon viel davon gehört, doch stand das Unverständnis und die Anteilnahme an diesem mir stets im Wege bei der Durchführung eines Feldversuchs. Ich war stets der Ansicht, dass die Wahrung meiner körperlichen Integrität die oberste Maxime im Kampf mit dem Verfall des Seins ist.
Bin ich so viele Jahre lang falsch gelegen? Habe ich in all diesen Jahren etwas verpasst? Jetzt, wo ich das kommende 30. Lebensjahr richtig spüren kann, blicke ich auf die Bilder von diversen Rundfunkausstrahlungen und Reportagen aus namhaften Zeitungen – erstmals mit Verständnis und mir neuer Partizipation – zurück und mit voller Anteilnahme. Als die Beatles von Drogen gesungen haben und Harald Juhnke im steten Entzug dahin vegetierte, ist mir die vollendete Schönheit und Wirkung des altägyptischen Getränks verborgen geblieben.

Im gestrigen Feldversuch war die Versuchsanordung die folgende:
2 Büchsen à 0.5 Liter eines Importbieres mit 5.4% Alkoholgehalt
1 Notebook mit diverser Musik
1 Packung Zigaretten
Ort: meine Wohnung

Durchführung:
- Innerhalb von 30min eine Büchse trinken
- Innerhalb der nächsten 30min die zweite Büchse trinken
- Hintergrund dieses Experiments war voller Musik mit leidlichen und freudigen Liedern
- subjektive Aufzeichnung des Besoffenheitszustands anhand einer einfachen Tabelle

Resultat:
nach zwei Schluck Bier hatte ich eine Halluzination: ich dachte ich bin ein gutaussehender Typ, welchem die Stadt gehört
nach dem ersten Bier: ich habe mit den Liedern aus dem Notebook mitgesungen
nach dem zweiten Bier: 2x Erbrechen und die pure Freude am Vergessen meiner Probleme
1 Stunde nach dem zweiten Bier: eingeschlafen

Conclusion:
Ich war mir nie bewusst, was für Qualen die Leute, welche regelmässig Bier und Alkohol trinken, erleiden müssen. In Zukunft möchte ich mit ihnen leiden.

Zum Schluss bleibt mir noch eine kleine Bemerkung: Don’t try it at home!

Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich einmal in Sartres Buch “Der Ekel” (franz. “La nausée”, 1938) wiederfinden würde. Dies in tiefster existenzialistischer Ausprägung und im Nachhinein.
Während meinen Maturaexamen in französischer Sprache – fast zehn Jahre sind seitdem vergangen – habe ich dieses Buch mehr schlecht als recht gelesen, halb französisch und halb bequem in deutscher Übersetzung. Leider fehlte mir der philosophische Scharfsinn zu dieser Zeit und leider fehlt er mir heute immer noch, jedoch kann ich behaupten, dass ich durch meine Erfahrung reifer geworden bin und somit ein tieferes Verständnis für die kritischen Passagen eines Buches entwickelt habe. So habe ich mich in einer einsamen Stunde, dieses Werkes wieder einmal angenommen und versucht zu verstehen. Ich habe verstanden, jedoch die französische Sprache, vielleicht aber den Kern nicht. Doch stellen weise sind mir gewisse Gegebenheiten des Buches tiefer hängen geblieben.
An einer Stelle schreibt Sartre, in Person des Ich-Erzählers Antoine Roquentin, der bei der Betrachtung eines Steines auf der Strasse beim Spazierengehen, plötzlich vom aller tiefsten Ekel erfüllt wurde. Diesen Ekel beschreibt der ein Tagebuch führende Roquetin in sehr detaillierter Weise und in verschiedensten Facetten. Wie kann man nur so viel über so wenig schreiben.
Egal. Diesen Ekel habe ich nun letztes Wochenende auch erfahren. Es war nicht ein Ding, welches ich erblicken musste, sondern eine Situation mit einer mir wohl bekannten Person, eine Situation welche ich erleben und welche mich auch einige Tage verfolgen sollte. Die Situation oder die Person tut nichts zur Sache, aber nur ein kurzer Gedanke an diese Situation hat bei mir drei Tage lang immer wieder zu kurzer, jedoch effektiver Übelkeit geführt.
Ich bin sicher, dass es eine psychologische Erklärung dafür gibt, jedoch ist mir im Moment der Vergleich zu Sartres Standardwerk des Existenzialismus viel nahe liegender. Wahrscheinlich habe ich, wie auch schon jeder, solche Situationen erlebt, habe sie jedoch nicht in ein Schema gepresst, wie ich dies jetzt tue.
Es verfolgt mich immer noch. Es hüllt mein Herz und meine Innereien in ein schwarzes, schweres Tuch, welches mich hinunter zu ziehen versucht. Dieses Tuch kann ich manchmal schneller, manchmal schmerzend langsamer abwerfen. Und bis ich den “Normalzustand” erreiche, vergeht wertvolle Zeit, die mir nie mehr zurückgegeben werden kann. Ausser es gäbe eine Bilanz, welche mit solchen Ekeln und dem genau Gegensätzlichen abgeschlossen wäre, und die Differenz auf der negativen Seite stehen würde, und ausserdem den Ausgleich bewirken könnte.
Blödsinn, was ich schreibe… aber es hilft mir die Situation zu verstehen und diese nicht nur verdrängen zu wollen.

Ich habe den Anthrax Angriff auf den Sunrise Tower in Zürich überlebt… oder doch nicht? Heute Morgen ist der Anthrax Alarm auf unserem Stockwerk, während ich meinen Job voller Elan ausgeübt habe, ausgelöst worden. Verdächtiges weisses Pulver wurde in einem Paket gefunden. Falls ich hier nichts mehr schreiben kann und dies mein letzter Eintrag ist, dann wisst ihr, was mit mir passiert ist. Nach der Kontamination hätte ich noch einige Stunden bzw. einige Tage zu leben. Ich will deshalb noch einmal alle grüssen und sagen, dass ihr alle gute Freunde wart. Ich liebe euch alle. Bitte sorgt euch nicht um mich. Entweder bin ich im Himmel und geselle mich zu meinen Ahnen. Ich werde meinen Vater und Grossvater treffen und über euch lachen.

Ich möchte folgendes der Welt hinerlassen. Bitte seid lieb zueinander, make love not war. Allen meinen Söhnen und Töchtern, von denen ich nichts weiss, welche mit 18 mich suchen werden, weil sie herausgefunden haben, wer ihr wirklicher Vater war, möchte ich sagen, dass ich ein guter Vater gewesen wäre, falls ich von eurer Existenz gewusst hätte. Seid ebenfalls lieb zu euren Müttern, denn ich habe sie – wenn auch nur für eine gewisse Zeit – geliebt.

Fängt nicht an zu spielen, denn das Glücksspiel ist böse. Nehmt keine Drogen, denn Drogen sind böse. Ehrt die Umwelt und verdammt die SUVs, denn SUVs sind böse. Gebt den Armen etwas von eurem Überfluss ab und meidet Investitionen in multinationale, kapitalistische Gesellschaften, den solche sind böse. Mit jedem Schluck Wasser, welches ihr zu euch nehmt, bedenkt, dass ein Kind südlicher von euch, ein hundertstel des Wassers hat, jedoch mit Escheria coli und anderen Verunreinigungen gesüsst bekommt.

Meiner Familie möchte ich sagen, dass ich meine umfangreiche Pornosammlung meinem Bruder vermache, den Inhalt des Bankfachs in Einsiedeln meiner Mutter.

An alle meine Feinde, möchte ich sagen, dass ich euch verzeihe. Ihr könnt auf mein Grab, welches in meinem Geburtsort sich befinden wird, spucken und treten. Ich danke euch.

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Seit dem 1. April 2007 habe ich meine Stellung in Zürich bezogen.

Die neue Adresse ist:
Dejan Stojanovic
Hertensteinstrasse 6
8052 Zürich
+41 43 300 94 50
+41 76 579 95 25
stojano(at)gmail(dot)com

Ich habe temporär einen Job und muss nicht mehr betteln. Danke, liebe Kapitalisten!

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I am proud to present the new Stos Orgien homepage. Seven years after the first launch wich funny gifs, the site become interactive and much more suitable for new Internet handling and styling. This time the site is based on WordPress.

Well, for the moment, there were not all well known features included, but they will be online soon. Are you sleepless of waiting to know who gets the next “Dull of the Month” award? And damn, where are the pictures? Be patient… I’m working on it…

I wish you a nice stay on Stos Orgien and don’t forget: tell me what you think about this site or even me.

Einsiedeln. Nach fast eineinhalb Jahren ist Sto nicht mehr bei der Allianz Suisse tätig. Vieleicht entdeckst Du mich irgendwo in einer schweizer Stadt Surprise verkaufen…

Auf jedenfall suche ich einen Job. Wer da irgendwelche Möglichkeiten offen hat, bin ich gerne zur Unterredung bereit. Ich mache fast alles. Vom Arbeitgeber zu tolerieren ist, dass ich vielleicht in 4 bestenfalls in 12 Monaten etwas anderes machen werde. Ich unterstütze keine kapitalistischen Machenschaften mehr. Und ich verkaufe meinen Körper nur noch dem Höchstbietenden.

Einsiedeln. After three years of slowliness, Stos Orgien and all sites created by Sto are now on an new server somewhere in Germany. Hopefully, this will speed up the sites.

Please tell me wrong links and failed functions on stojano (AT) gmail.com.

Einsiedeln. Stos Orgien is online again after more than a half year. I hope you will enjoy the site as much as I do. There are some changes in the structure of Stos Orgien. Philosophy is new under Science section. Former “Arts” section is now divided in Arts with pictures and Stories as another section. Well, just browse around…

“IN MEMORIAM STOJANOVIC ZVONIMIR” you can find here.

Blogger.com is used for publishing the news, my weblog and the stories.

Allianz Logo

Einsiedeln. I’m working now officially for Allianz Suisse. If you need an insurance then tell me.

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Belfast. New pictures from the Donegal trip are now online in pictures section.

Belfast. Ich habe entschieden, dass ich das schöne Irland verlasse und am 14. Juni wieder in die Schweiz zurückkehre.

Zürich. Mein Bruder hat seinen ersten Zahn gezogen. Langsam wirst Du erwachsen, mon frère.

Belfast. Enjoy the Labour Day.

Belfast. The new CSS layout is launched and pictures section has been added. The links section has changed and more links are added. Pictures from the blog have been transfered to the new pictures section.

Belfast. Finally, the philosophy section is updated.

New Email

Belfast. The contact email changed to stojano (AT) gmail.com. Please change it in your address book.

Belfast. Use Skype to talk to Sto. Sto’s ID is “stojano”. Try it, it’s free. skype.com.

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